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Generalistik – neue Anforderungen an die Pflegeausbildung

Sie möchten die Simulation in die generalistische Pflegeausbildung noch effektiver integrieren? Wir helfen Ihnen dabei!

Mit dem am 17. Juli 2017 verabschiedeten „Gesetz zur Reform der Pflegeberufe“ wurde der Grundstein für die neue und zukunftsfähige Pflegeausbildung mit einem einheitlichen Berufsabschluss gelegt. Das überarbeitete Pflegeberufegesetz war durch die wachsenden Anforderungen an die Pflegekräfte, die Änderungen in der Versorgungsstruktur, die demographische Entwicklung und den Fachkräftemangel notwendig geworden. Durch die Erweiterung der Ausbildung soll die Pflege von Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen abgedeckt, eine höhere Qualität der Pflege gewährleistet und der Beruf auch für junge Menschen attraktiver gestaltet werden.

Wie lässt sich theoretisches Wissen mit der Praxis verbinden? Hier kommt die Simulation ins Spiel!

Im theoretischen Unterricht, der an Pflegeschulen umgesetzt wird, soll durch simulative Lernumgebungen die Möglichkeit geschaffen werden, praktische Lerninhalte aus der Ausbildungseinrichtung vorzubereiten, zu vertiefen oder nachzusprechen, da im Klinikalltag häufig nicht die Zeit dafür bleibt. Der simulationsbasierte Unterricht ermöglicht dabei ein handlungsentlastetes Lernen ohne Nachteile für zu pflegende Menschen und kann gezielt an den Entwicklungsstand der Lernenden angepasst werden. Da der überwiegende Teil der Ausbildung beim Träger der praktischen Ausbildung stattfindet, kann hier in einer geschützten Lernumgebung der simulationsbasierten Ausbildung ein wertvoller und nachhaltiger Praxisbezug geschaffen werden.

Wie haben sich die Anforderungen an die simulative Lernumgebung durch die Generalistik verändert?

Die Anforderungen an die simulative Lernumgebung sind durch die neue Ausbildungsstruktur deutlich erhöht worden. Neben fachlichen und pflegerischen Fertigkeiten werden auch Fähigkeiten im Bereich der Kommunikation, Wahrnehmung, Reflektion, Planung, Strukturierung, Beratung und Umgang mit zu pflegenden Menschen (auch im Team) trainiert. Dies soll im Idealfall so gestaltet werden, dass keine Nachteile für zu pflegende Menschen, Schauspielpatienten/-innen oder Schüler/-innen entstehen. Aus diesem Grund ist die Empfehlung auf Skills-Trainer und Patientensimulatoren für bestimmte Handlungen und Abläufe in der Pflege auszuweichen, damit keine Beeinträchtigungen für andere Personen entstehen. Haben Sie das Ziel eine Lernumgebung zu schaffen, die Ihren Schülern/-innen die Möglichkeit gibt sich einfacher in die simulierte Umgebung einzufinden und eine Fehlerkultur zulässt, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Welche Vorteile bringt die Simulation für Sie?

Mit Hilfe von Patientensimulatoren oder Skills-Trainern können in Pflegeschulen und sogenannten „Skills-Labs“ realitätsnahe berufliche Situationen nachgebildet werden. Um eine möglichst realistische Situation zu schaffen, können die zu Pflegenden von Schauspielpatienten oder Trainingsmodellen simuliert werden. Schüler/-innen sind nur für einen kleinen Teil der Aufgaben geeignet, wie beispielsweise die Mobilisierung. Für andere Aufgaben, die gesundheitlich gefährdend sind oder das Schamgefühl hervorrufen, ist der Einsatz von Patientensimulatoren notwendig. Dazu gehören Maßnahmen wie die Katheterisierung, Ganzwaschung, Punktion und Injektionen, Vitaldatenmessung und Stoma-Pflege.

Pflegesimulatoren wie der Nursing Anne Simulator (Link zur Produktseite einbauen) können dabei je nach Modell einfache Vitalparameter wie Blutdruck oder Puls anzeigen oder eine differenzierte Rückmeldung über die Konsequenzen der Pflegehandlung geben. Ein zusätzlicher Einsatz von Video- und Audiotechnik ermöglicht im Anschluss an die Simulation einer Lerneinheit eine differenziertere Reflexion. Die Nursing Anne™ sowie der Nursing Anne Simulator erfüllen dabei die höchsten Anforderungen an die generalistische Pflegeausbildung, da sowohl komplexe als auch standardisierte einfache Pflegeabläufe bis zur Routine trainiert werden können.

Die Wahl des passenden Simulators für Ihre Ausbildungsziele

Wir haben für Sie einen direkten Produktvergleich erstellt, damit sie eine kompakte Übersicht erhalten, welches der Modelle Ihre aktuellen Trainingsanforderungen widerspiegelt. Durch die Verbindung mit unserer SimPad Plus Lehr- und Steuereinheit und unserer Patientenmonitorsoftware für simulierte Vitaldaten heben Sie Ihre Ausbildungsmöglichkeiten auf ein qualitativ hochwertiges Niveau und ermöglichen Ihren Schülern/-innen eine umfassende Diagnostik samt Rückmeldung am Simulator.

Produktvergleich Nursing Anne Simulator versus Nursing Anne 

Welchen Möglichkeiten bietet Ihnen der Nursing Anne Simulator?

Mit dem Nursing Anne Simulator haben Sie die Freiheit selbst zu bestimmen, welche Lernziele Sie verfolgen möchten. Durch unser modulares Wechselsystem an Zubehör können Sie schnell und unkompliziert das Aussehen des Simulators, das darzustellende Krankheitsbild, den Schwierigkeitsgrad und viele weitere Funktionen entsprechend Ihres fachlichen Schwerpunktes anpassen. Auswechselbare Häute, diabetische Füße in unterschiedlichen Stadien, Subkutan-Injektionspads, Wundmodule, Perücken und auswechselbare Pupillen ermöglichen es Ihnen, die optische Erscheinung der Nursing Anne Simulator an Ihre praktischen Übungen anzupassen und das Übungserlebnis für die Schüler/-innen noch realitätsnaher darzustellen. Von der Vorbereitung einer Blutdruckmessübung, der Durchführung einer handlungsbasierten Injektionsübung, dem Behandeln eines Asthma-Anfalls bis hin zur Simulation einer kompletten Schicht mit mehreren Trainierenden, können Sie mit diesem System alle Anforderungen an Ihr Curriculum oder eine Prüfungsvorbereitung abdecken.

Für unsere Kunden, die bereits im Besitz des Nursing Anne Simulators sind und Ihren Schülern/-innen die Chance geben wollen, auch in diesem Pflegefeld bestmöglich ausgebildet zu werden, können wir Geriatrie-Sets zur einfachen Umrüstung anbieten. Gerne beraten wir Sie bei der Konfiguration Ihres Nursing Anne Simulators.

Aus der Praxis für die Praxis

Kunden berichten über den Einsatz des Nursing Anne Simulators

Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe

Bamberger Akademien

"Im Skills Lab der Bamberger Akademien verwenden wir den Nursing Anne Simulator für verschiedene Fertigkeitstrainings und Simulationen in den Bereichen Aus- und Weiterbildungen. Die Studierenden, Teilnehmer und Auszubildenden trainieren mit dem Simulator z.B. die Messung von Vitalparametern, Versorgung von Wunden und die Applikationsmöglichkeiten von Infusionen und Medikamenten. Wir schätzen besonders am Nursing Anne Simulator die einfache Programmierung und Steuerung über das SimPad und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten."

Franck Feick, Projektleiter Skills Lab | Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe
Franck Feick, Projektleiter Skills Lab | Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe

Sie möchten auch Simulation in die Pflegeausbildung integrieren? Wir helfen Ihnen dabei!

Sie sind Dozent/-in, Praxisanleiter/-in oder Lehrkraft und bilden junge Menschen zu Fachpflegekräften aus und planen, durch Simulation den Unterricht interaktiver und spannender zu gestalten? Egal, ob Sie ganz am Anfang Ihrer Überlegungen stehen oder mit der Planung bereits vorangeschritten sind. Wir beraten Sie gerne und sind für Sie da! Einen kleinen Vorgeschmack zu möglichen Themen unserer Unterstützung haben wir bei den nachfolgenden Produktempfehlungen für Sie zusammengefasst.

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Damit Ihnen die Umsetzung leichter fällt, bieten wir neben einer Produkteinweisung auch Schulungen im Bereich der Simulation, Ausbilderqualifizierungen, Technikkurse, Szenarien-Programmierungen und Tutorials in Form von Videos und Liveübertragungen an, sodass Sie Ihr Fachwissen jederzeit erweitern, auffrischen und vertiefen können.

Sprechen Sie uns dafür gerne an. Wir beraten Sie ausführlich bei der Konfiguration des passenden Modells.

Vereinbaren Sie jetzt Ihr persönliches kostenloses Beratungsgespräch

Wir verarbeiten Ihre persönlichen Kontaktdaten mit der in der Datenschutzrichtlinie von Laerdal beschriebenen Sorgfalt.

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