Das Gesundheitswesen ist eine der Branchen mit der höchsten Dringlichkeit und strengsten Beobachtung in der heutigen Welt, wenn es um das geht, was auf dem Spiel steht. Für diejenigen, die Risiken managen, bedeutet dies die Notwendigkeit ständiger Wachsamkeit und kontinuierlicher Verbesserung. Während ein gewisses Maß an Risiko im Gesundheitswesen unvermeidlich sein mag, gibt es neue Werkzeuge, um zu erkennen und vorherzusagen, wann und wo es auftritt—auf mikrobiologischer Ebene. Und es ist möglich, die negativen Auswirkungen, die Risiken auf Patientenergebnisse sowie auf finanzielle Belange haben können, zu verringern.
Die vor zwei Jahrzehnten begonnene Patientensicherheitsbewegung hat zu wachsendem Interesse an der Nutzung von Simulationen zur Risikominderung und Verbesserung der Patientensicherheit geführt. Simulationsbasiertes Training – als Lehrstrategie und nicht nur auf die Technologie selbst bezogen – wird oft für seine Fähigkeit gelobt, die Realität der Patientenreise nachzubilden. Ebenso kann Simulation als Mittel zur Messung, Bewertung, Verhütung und Minimierung von Risiken in Krankenhäusern eingesetzt werden.
Andere risikoreiche Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Transport und Energieerzeugung sind mithilfe von Simulationen stetig sicherer geworden.1 In Krankenhäusern haben wir neben standardisierter, wiederholbarer klinischer Ausbildung aus den Erfahrungen unserer Kunden gelernt, dass sie, wenn eine Simulationskultur übernommen wird, die folgenden Verbesserungen feststellen:
- Reduzierte schwerwiegende Ereignisse
- Reduzierte Prozessführungskosten
- Verbesserte Patientenzufriedenheitswerte
- Verbesserte Versicherungsraten
- Verbesserte Patientenergebnisse
Im Folgenden gehen wir auf fünf spezifische Möglichkeiten ein, wie Simulationen einen Unterschied machen können. Jede bietet einen Grund, warum es sich lohnt, sie als Mittel zur Risikominderung in Ihrer Organisation in Betracht zu ziehen.