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Kurze und regelmäßige Trainingsintervalle

Mitarbeiterkompetenzen und Selbstvertrauen stärken

Mangelnde Praxiserfahrung führt zum Nachlassen der Skills

Studien haben ergeben, dass die Qualität der Skills von Pflegekräften bereits drei Monate nach dem Training nachlassen. Die meisten Pflegekräfte erhalten nicht genügend Übung, um die erworbenen Fertigkeiten außerhalb unregelmäßiger Trainingsintervalle zu festigen und zu bewahren.

Laut CPR-Vorschriften müssen Einrichtungen im Gesundheitswesen Mitarbeiterkompetenzen fördern und aufrecht erhalten und das Befolgen der Protokolle gewährleisten, was ein zeitaufwendiger Prozess ist. Der Grund hierfür ist, dass die Trainingsdokumentationen zu Berichtszwecken zusammengestellt und bestätigt werden müssen. Außerdem bedeutet dieser Zeitaufwand für das Dokumentieren der Trainingsergebnisse im Dienst, dass weniger Zeit für die Patientenfürsorge geleistet werden kann.

Kurze aber regelmäßig durchgeführte Trainings machen den Unterschied

Regelmäßige und in kleinen Intervallen durchgeführte Trainings sind ein Kompetenzbildender Ansatz, der maximale Bewahrung von klinischem Wissen, Skills und das Treffen von richtigen Entscheidungen (gerade in Notfallsituationen) zum Ziel hat. Dieses sogenannte "Low-Dose-High-Frequency-Training" besteht aus zeitlich begrenzten, praxisorientierten Lernaktivitäten auf Simulationsbasis, die regelmäßig wiederholt und durch strukturierte, kontinuierliche Praxisübungen am Arbeitsplatz verstärkt werden.

Diese kurzen aber regelmäßigen Trainingseinheiten sind nicht nur effektiv, um Skills aufzubauen, sondern auch, um sie stetig zu verbessern. Es hilft, die Kompetenzen der Mitarbeiter über längere Zeiträume hinweg zu bewahren.

Großartige Resultate

Kurzes, häufiges Training ist das Fundament des RQI-Programms (Resuscitation Quality Improvement).

Zwei Jahre nach Einführung des RQI-Programms im Krankenhaus Texas Health Resources in Dallas, Texas, hatten nahezu alle Teilnehmer den Kurs vollständig abgeschlossen. Es kam zu einer erheblichen Kosteneinsparung, weil weniger Zeit für Training außerhalb der eigenen Einrichtung verbracht wurde. Und viel wichtiger: Die Überlebensrate nach Herzstillstand in Texas Health stieg um 21 %.

98%

Kursabschluss

$250k

Einsparungen bei CPR-Trainingskosten

21%

Erhöhung der Überlebensraten

Cabrini Health in Australien hat das RQI-Programm für sämtliche Mitarbeiter seiner Organisation eingeführt. Das gesamte Personal hat das Training abgeschlossen, und die Daten zeigen, dass das RQI-System in den Abteilungen rund um die Uhr genutzt wird, mit besonders hoher Auslastung in der Zeit der Schichtwechsel. Durch die Implementierung von RQI erhielt Cabrini bei der Krankenhauszulassung eine besondere Belobigung.

Das Programm „Helping Babies Breathe"

Das Programm „HBB: Helping Babies Breathe" wurde zur Reduzierung der Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen, insbesondere in wirtschaftlich schwachen Entwicklungsländern entwickelt. Dieses Programm will praxisorientiert die ersten Schritte der Wiederbelebung in den ersten Lebensminuten von Neugeborenen vermitteln.

Das Training wurde zuerst in einem Provinzkrankenhaus in Tansania als eintägiger Kurs eingeführt, und die Anzahl der Pflegekräfte, die simulierte Routineszenarien und Wiederbelebungen von Neugeborenen meisterten, stieg nach HBB von 41 auf 74 % bzw. von 18 auf 74 %. Dieses zusätzliche Wissen fand jedoch keinen Einzug in die klinische Praxis – die Anzahl der Babys, die bei der Geburt abgesaugt und/oder ventiliert wurden, änderte sich nicht, und der Einsatz von Stimulation im Kreißsaal ging nach dem HBB-Training zurück.

Wie lässt sich verbessertes Wissen in den klinischen Alltag übertragen – wo es wirklich zählt?

Um diese Frage zu beantworten, wurde das HBB-Simulationstraining als wöchentliche 3-Minuten-Übung und 40-minütiger monatlicher Auffrischungskurs implementiert. Diese neue Methode des kurzen, häufigen Trainings hatte einen positiven Effekt auf den Transfer neuen Wissens und neuer Skills in die klinische Praxis und – viel wichtiger – daraus resultierte 40 % wenige Todesfälle bei Neugeborenen.

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Die Lösungen von Laerdal helfen Ihnen dabei, kurze, regelmäßige Trainingseinheiten in Ihre alltägliche Routine zu integrieren. Ob Sie vierteljährlich 10 Minuten lang CPR trainieren, um Ihre Skills zu schulen, oder Wiederbelebungstechniken für Neugeborene üben. Durch diese sogenannten "Low-Dose-High-Frequency-Trainings" können die Kompetenzen von Mitarbeitern bewahrt und das Selbstbewusstsein gestärkt werden.

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