CBE und Simulation über den Hochschulbereich hinaus
Der Einsatz von simulationgestützter CBE beschränkt sich nicht auf Hochschulen. Auch Krankenhäuser integrieren Simulation zunehmend in Assistenzarztprogramme, für Fachärzte und in die Weiterbildung des Fachpersonals. Dies hängt damit zusammen, dass Simulation – insbesondere In‑situ‑Simulationen (also Simulationen in der realen Arbeitsumgebung) – eine effektive Möglichkeit bietet, kritische Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen zu trainieren.
„Ich denke, wir werden das immer häufiger sehen“, sagte Curtis. „Es wird schwieriger, alles zu wissen – unabhängig vom Beruf. Es gibt so viel zu lernen, und die Möglichkeiten, praktische Erfahrung zu sammeln, sind begrenzt. Simulation bietet hier eine wichtige Chance.“
Ressourcen und Herausforderungen
Die Umsetzung von CBE erfordert entsprechende Ressourcen – sowohl bei den Lehrenden als auch im Bereich Simulation. Der genaue Bedarf hängt von Umfang und Zielen des jeweiligen Programms ab. Kreative Ansätze, wie die Umverteilung vorhandener Ressourcen oder der Einsatz kostengünstiger Trainingsgeräte, können helfen, den Aufwand zu reduzieren.
Darüber hinaus spielen regulatorische Anforderungen eine wichtige Rolle, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Aufbewahrung von Aufzeichnungen – vor allem bei der Nutzung von Audio‑/Videoaufnahmen für Bewertungen. Die Vorgaben unterscheiden sich je nach Institution, daher sollten Organisationen ihre Rechtsabteilung einbeziehen und Lernende frühzeitig über entsprechende Richtlinien informieren.