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Jeder kann ein Held sein

Laienreanimation rettet Leben

Jede Minute zählt

Der plötzlicher Herzstillstand ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Alle fünf Sekunden stirbt ein Mensch daran, was mehr als 6 Millionen Todesfälle jährlich bedeutet. Der Großteil der Herzstillstände ereignen sich zu Hause, und in fast 40 % aller Fälle ist eine weitere Person anwesend.

Nach einer Minute ohne Sauerstoff beginnen Gehirnzellen abzusterben.  Die Zeit bis zum Eintreffen eines Notdiensten beträgt durchschnittlich 7‑12 Minuten, es kann aber auch länger dauern. Dass anwesende Personen während des Wartens auf den Krankenwagen CPR durchführen können, ist entscheidend für das Überleben und den Genesungsprozess des Patienten.

1分钟后,缺氧的脑细胞开始死亡

Der Einsatz der Laienreanimation im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands variiert stark. In manchen Ländern liegt die Quote bei  5 %, in anderen bis zu 70 %. Die Erhöhung dieses Prozentanteils birgt ein großes Potenzial zur Steigerung der Überlebensrate.

Eine Gemeinschaft von Lebensrettern

Es ist unverzichtbar, dass die Menschen in der Gemeinschaft im Notfall handeln. Dazu ist die Implementierung von CPR-Trainings auf breiter Front eine essentielle Maßnahme zur Steigerung der Überlebensraten weltweit. Das frühe Erkennen eines sich anbahnenden Herzstillstands und das Wissen um die nächsten Schritte können die Überlebenschancen des Patienten dramatisch verbessern.

Initiativen zur Ausbildung großer Gruppen von Menschen durch Schulen oder Freiwilligenorganisationen sind bereits in vielen Ländern erfolgreich, darunter die USA, Norwegen, Schweden, Singapur, Korea, das Vereinte Königreich und Dänemark.

Eine Erfolgsgeschichte

Dänemark ist eines von mehreren Ländern, die eine nationale Initiative für CPR-Training gestartet haben. Das Programm führt eine verpflichtende Ausbildung für Grundschüler und Führerscheinanwärter ein. Trainingssets wurden verteilt, Anleitung durch die Rettungsleitstellen angeboten und überall im öffentlichen Raum AEDs installiert.

Höhere Überlebensraten weltweit

Laerdal arbeitet eng mit Partnern wieder AHA und BHF zusammen. Wir nutzen deren Know-How und Expertise, um unseren Kunden bei der Implementierung von Programmen zu helfen, die wirklich funktionieren. Von Amerika bis Australien, von Dänemark bis Korea, die Resultate sprechen für sich selbst.

Die American Heart Association (AHA) und die British Heart Foundation (BHF) haben gemeinsam mit Laerdal umfassende Programme implementiert, um Schüler/Studenten/Lernenden und Laien in ihren Gemeinden auszubilden. In den USA lernen jedes Jahr mehr als zwei Millionen Schüler, wie man eine effektive CPR durchführt.

In Nowon, einem Stadtviertel von Seoul in Korea, wurde 1911 eine breit angelegte Initiative für CPR-Training für Passanten und Telefon-CPR (T-CPR) implementiert. Innerhalb von drei Jahren wurden 40.000 Personen ausgebildet, und die Anzahl der Überlebenden pro Jahr hat sich fast verdreifacht.

In Schweden stieg die Anzahl von Überlebenden eines Herzstillstands von 156 in 1998 auf 586 in 2015. Diese deutliche Steigerung der Überlebensrate korrespondiert mit der Zunahme an Passanten, die CPR beherrschen, auf mittlerweile 71 %. Ein weiterer Faktor dabei ist das systematische Training von fast drei Millionen Menschen und die Einführung von T-CPR.

Die laufende Pan Asian Resuscitation Outcomes Study (PAROS) zeigt ganz klar, wie T-CPR-Ausbildungsprogramme in den Gemeinden, einschließlich Erkennung eines Herzstillstands und CPR mit Unterstützung der Rettungsleitstellen, die Überlebensraten verbessern kann.

Welchen Beitrag kann Laerdal hierzu leisten?

Staatliche Initiativen oder spezielle Projekte zur Implementierung von mehr CPR-Trainings sowie die Steigerung der CPR-Qualität sind entscheidend für die Verbesserung der Überlebensraten weltweit. Durch breit angelegte Programme für die CPR-Ausbildung und regelmäßiges Qualitätstrainings mit systematischen Messungen zur Leistungsbeobachtung können wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag dazu leisten mehr Menschenleben zu retten.

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